Estás en Arquitectura del Mundo > Alemania > Baviera > Wenzenbach > A church for a growing community
A church for a growing community
aportado por
Carlos Lanuza, 17 Abril 2009
Carlos Lanuza, 17 Abril 2009
Descripción A church for a growing community:
The town grows –
The religious basic unit of the site from the 8th century has become too small.
Religious exchange – keeping together – belonging together –
The ways and vistas inside the church are well planned to make sense.
They offer a clear orientation, put old and new into a well-balanced relation.
Building on – giving space to the new in the 21st century.
The open space at God’s acre has everything to become a lively square in the open air.
The structure of the façade connecting old and new points to the future but one is also reminded of the past.
The well-tried is newly fixed.
The materials are used massively to last.
The core:
A shrine of wood and glass immerses the room into blue light.
The community crystallizes and embraces the core.
A new church for a growing community.
Text in german:
Die Erweiterung und der Umbau der Pfarrkirche St. Peter schaffen eine architektonische Verbindung der vergangenen Geschichte mit der Gegenwart bis hin zur Zukunft.
Man betritt die Kirche axial durch den Haupteingang, der sich an der gleichen Stelle wie der ehemalige Seiteneingang befindet. Von dort aus gelangt man in einen zentralen Eingangsbereich von dem aus sich rechter Hand das alte Kirchenschiff mit der Werktagskapelle, linker Hand die neue Sakristei erschließen und in der Achse deutlich der neue Kirchenraum sichtbar wird.
An dem Schnittpunkt von Alt und Neu befindet sich das Taufbecken, darüber die Empore mit Orgel und Chor.
Der schiffsförmige Grundriß des Erweiterungsbaus ermöglicht eine Sitzanordnung mit zentrierten Elementen und eine stetige Steigerung der Lichtqualitäten zum Altarraum.
Geprägt wird der Raum durch seine natürliche, immer wechselnde Lichtführung in Verbindung mit den blauen Gläsern, den außen davorstehenden Holzbalken und den Sitzbänken aus Eichenholz.
Der schiffsförmige Grundriß wird überspannt von einer sichtbar strukturierten Lärchenholzdecke, die die Grundrißform deutlich nachzeichnet.
Die Eingriffe im Bereich des ehemaligen Kirchenschiffes befinden sich hauptsächlich im Bereich der Durchdringung von Alt und Neu und in Teilen des Dachgeschoßes unter der Kehlbalkenebene. Somit wird eine räumliche Differenzierung und eine ruhige Erscheinung der kirchlichen Innenräume ermöglicht.
Die beteiligten Fachingenieure für den Kirchenbau haben alle miteinander zu einer optimalen Umsetzung des architektonischen Gesamtkonzeptes beigetragen. Herr Graf hat die komplexen statischen Zusammenhänge in klare architektonische Bilder umgesetzt. Herr Schicho schafft es, durch die neue Beleuchtung wechselnde Stimmungen im Kirchenraum zu inszenieren. Herr Scholz konnte die thermischen Voraussetzungen für eine optimale temperierte Kirche umsetzen.
Dem Bildhauer Helmut Langhammer, als eindeutiger 1. Preisträger des künstlerischen Wettbewerbs, ist eine einzigartige künstlerische Symbiose von Architektur und bildhauerischer Arbeit gelungen.
Der Künstler, die Ingenieure und die Architekten haben in Verbindung mit Bauherrn und Diözese versucht, eine neue Kirche aus „lebendigen Steinen“ zu bauen.
Photograph: Peter Manev
The religious basic unit of the site from the 8th century has become too small.
Religious exchange – keeping together – belonging together –
The ways and vistas inside the church are well planned to make sense.
They offer a clear orientation, put old and new into a well-balanced relation.
Building on – giving space to the new in the 21st century.
The open space at God’s acre has everything to become a lively square in the open air.
The structure of the façade connecting old and new points to the future but one is also reminded of the past.
The well-tried is newly fixed.
The materials are used massively to last.
The core:
A shrine of wood and glass immerses the room into blue light.
The community crystallizes and embraces the core.
A new church for a growing community.
Text in german:
Die Erweiterung und der Umbau der Pfarrkirche St. Peter schaffen eine architektonische Verbindung der vergangenen Geschichte mit der Gegenwart bis hin zur Zukunft.
Man betritt die Kirche axial durch den Haupteingang, der sich an der gleichen Stelle wie der ehemalige Seiteneingang befindet. Von dort aus gelangt man in einen zentralen Eingangsbereich von dem aus sich rechter Hand das alte Kirchenschiff mit der Werktagskapelle, linker Hand die neue Sakristei erschließen und in der Achse deutlich der neue Kirchenraum sichtbar wird.
An dem Schnittpunkt von Alt und Neu befindet sich das Taufbecken, darüber die Empore mit Orgel und Chor.
Der schiffsförmige Grundriß des Erweiterungsbaus ermöglicht eine Sitzanordnung mit zentrierten Elementen und eine stetige Steigerung der Lichtqualitäten zum Altarraum.
Geprägt wird der Raum durch seine natürliche, immer wechselnde Lichtführung in Verbindung mit den blauen Gläsern, den außen davorstehenden Holzbalken und den Sitzbänken aus Eichenholz.
Der schiffsförmige Grundriß wird überspannt von einer sichtbar strukturierten Lärchenholzdecke, die die Grundrißform deutlich nachzeichnet.
Die Eingriffe im Bereich des ehemaligen Kirchenschiffes befinden sich hauptsächlich im Bereich der Durchdringung von Alt und Neu und in Teilen des Dachgeschoßes unter der Kehlbalkenebene. Somit wird eine räumliche Differenzierung und eine ruhige Erscheinung der kirchlichen Innenräume ermöglicht.
Die beteiligten Fachingenieure für den Kirchenbau haben alle miteinander zu einer optimalen Umsetzung des architektonischen Gesamtkonzeptes beigetragen. Herr Graf hat die komplexen statischen Zusammenhänge in klare architektonische Bilder umgesetzt. Herr Schicho schafft es, durch die neue Beleuchtung wechselnde Stimmungen im Kirchenraum zu inszenieren. Herr Scholz konnte die thermischen Voraussetzungen für eine optimale temperierte Kirche umsetzen.
Dem Bildhauer Helmut Langhammer, als eindeutiger 1. Preisträger des künstlerischen Wettbewerbs, ist eine einzigartige künstlerische Symbiose von Architektur und bildhauerischer Arbeit gelungen.
Der Künstler, die Ingenieure und die Architekten haben in Verbindung mit Bauherrn und Diözese versucht, eine neue Kirche aus „lebendigen Steinen“ zu bauen.
Photograph: Peter Manev
Información A church for a growing community:
Función del proyecto:
Dirección:
Hauptstraße, Wenzenbach, Germany
Año de finalización:
2003
Superficie:
4502
(m²)
Costo:
3070000
(euros)
Licencia:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike Creative Commons

































